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Berthold Beitz Biografie ; Berthold Beitz war ein deutscher Industrieller, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts maßgeblich zur Entwicklung der Gesellschaft und der Industrie beitrug. Im Jahr 1866 wurde Beitz im nordrhein-westfälischen Essen geboren. Anschließend begann für ihn eine bemerkenswerte Reise, die schließlich zu seinem Erfolg als Industrieller führen sollte.

Berthold Beitz Biografie

Schon früh in seinem Leben war Beitz sowohl von Widrigkeiten als auch von einem hartnäckigen Tatendrang geprägt. Da er in einem Haushalt aufwuchs, der der Arbeiterklasse angehörte, musste er mit den Schwierigkeiten der Armut kämpfen. Dennoch konnte er in seinen akademischen Bestrebungen bemerkenswerte Erfolge erzielen und sein Abitur mit hervorragenden Noten abschließen.

Beitz beschloss, seinem Interesse an Ingenieurwesen und Technologie nachzugehen, indem er sich an einer Ingenieurschule einschrieb. Dort zeigte er bald seine außergewöhnliche Intelligenz und Arbeitsmoral. Anschließend begann er sein Berufsleben mit der Arbeit im Kohlebergbau, wo er unschätzbare Kenntnisse und Erfahrungen sammelte, die einen erheblichen Einfluss auf seine zukünftigen Aktivitäten haben würden.

Im späteren Teil seines Lebens spielte Beitz eine entscheidende Rolle im Industrialisierungsprozess in ganz Deutschland. Er hatte die Position des Vorstandsvorsitzenden verschiedener Industrieunternehmen inne und war während dieser Zeit für die Leitung ihrer Geschäftstätigkeit und die Steuerung ihrer Strategien verantwortlich.

Unter seiner Leitung gelangten diese Unternehmen zu einer herausragenden Stellung in der Branche und erzielten bemerkenswerte Erfolge in einer Vielzahl von Bereichen wie der Stahlherstellung, dem Kohlebergbau und der Stromerzeugung usw. Bedeutende Durchbrüche in Technologie, Produktionsverfahren usw Seine allgemeine Effizienz wurde durch seinen ausgeprägten kaufmännischen Scharfsinn und sein vorausschauendes Denken ermöglicht.

Neben seinem Engagement in der Geschäftswelt engagierte sich Beitz auch für Wohltätigkeit und andere Aktivitäten zum Wohle der Gesellschaft. Er kämpfte für die Gesundheit und das Glück der Arbeiter und ihrer Familien und engagierte sich aktiv in verschiedenen humanitären Projekten. Für seine Leistungen wurden ihm zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen verliehen, die sein Engagement für gesellschaftliche Verantwortung unterstreichen.

Im Großen und Ganzen war Berthold Beitz eine bemerkenswerte Figur in der Industrialisierung Deutschlands. Dank seiner Hartnäckigkeit, Intelligenz und Begeisterung für Innovationen konnte er sein Leben und seinen Beruf prägen und nicht nur in der Geschäftswelt, sondern auch in der Gesellschaft unauslöschliche Spuren hinterlassen.

Durch die Einstufung jüdischer Zwangsarbeiter als notwendig für den Ölsektor und den Einsatz dieser in den von ihm kontrollierten Fabriken während des Zweiten Weltkriegs konnte er mehreren Hundert Zwangsarbeitern das Leben retten Arbeit im von Deutschland besetzten Generalgouvernement. Aus diesem Grund verlieh ihm der Staat Israel im Jahr 1973 den Titel „Gerechter unter den Völkern“.

Nach Kriegsende lernte er Alfried Krupp kennen und am 26. September 1952 wurde Beitz anlässlich der Geburtstagsfeier, an der er teilnahm, von Alfried Krupp zum Generalbevollmächtigten seines Unternehmens ernannt. Mit ihm gelang es ihm, den Krupp-Konzern neu aufzubauen. Das Vermögen, das Alfried Krupp besaß, insbesondere die Firma Krupp, wurde in eine Stiftung übertragen, die gemeinnützige Dienste leistet.

In seinem Testament betitelte er es für sich. Bei der Gründung der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung im Jahr 1968 wurde Beitz zum Vorstandsvorsitzenden und Kuratoriumsvorsitzenden ernannt. Er spielte eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung dieses Weges. In dieser Funktion war er maßgeblich an der Weiterentwicklung des Ruhrgebiets zum wissenschaftlichen und kulturellen Zentrum sowie an der Gestaltung des dortigen Strukturwandels beteiligt. Neben seiner Tätigkeit als Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees ( Beitz war von 1972 bis 1988 IOC-Chef und von 1984 bis 1988 auch Vizepräsident des IOC.

Aufgrund der Versetzung des Vaters in die Reichsbankfiliale in Greifswald im Jahr 1925 zog die Familie in eine dortige Dienstwohnung. Zu dieser Zeit war Beitz einer der ersten Männer, die Zugang zum Kaiserin-Auguste-Viktoria-Lyzeum erhielten, das kürzlich seine Türen für gemeinsam studierende Schüler beiderlei Geschlechts geöffnet hatte. Zu dieser Einrichtung, die 1947 dem Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium angegliedert wurde, gehören:

er unterhielt sich mit Karl-Heinz Bendt. Im Winter 1942 befand sich Beitz in einer äußerst prekären Lage. Ihm wurde vorgeworfen, die Polen „zu gut“ zu behandeln und Juden beim Verlassen deutschen Territoriums behilflich zu sein. Bendt vernichtete in Anwesenheit von Beitz einen bei der SD-Führung eingegangenen Bericht, der diese Vorwürfe enthielt. Dieses Ereignis rettete Beitz vor einer sehr gefährlichen Situation.

In diesen Jahren war Beitz ein leidenschaftlicher Sportler, der sich hauptsächlich auf R konzentrierte Segeln und Segeln waren seine sportlichen Hauptbeschäftigungen. Da seine schulischen Leistungen oft zufriedenstellend waren, musste er die gymnasiale Oberstufe wiederholen. Hätte er 1934 sein Abitur machen können, wäre er an einer Karriere als Mediziner interessiert gewesen.

Dies war jedoch nicht möglich, da sich die finanzielle Lage der Familie durch die Lohnkürzungen als Reaktion auf die Weltwirtschaftskrise verschlechtert hatte. Die nahegelegene Pommersche Volksbank in Stralsund vermittelte Berthold eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Möglich wurde diese Möglichkeit durch die guten Kontakte seines Vaters. Während seiner zweijährigen Lehre wohnte er einige Zeit beim Architekten Ferdinand Streb, bevor er bei einer älteren Witwe zur Untermiete wechselte.